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5 Tipps für lange Strecken mit Baby

Egal ob Flugzeug, Auto oder Bus, für Reisen fallen immer mal wieder lange Strecken an, die im ersten Moment vielleicht einschüchternd wirken, wenn man sie mit einem Baby bewältigen muss. Hier findet ihr meine besten Tipps, die ich auf unseren mehrmonatigen Reisen in Erfahrung bringen konnte.


1.Platzwahl

Im Flugzeug gibt es extra Plätze, wo man mehr Beinfreiheit hat und sogar ein Babybett Bassinet) für den Flug bekommt. Auf dem elfstündigen Flug von Madrid nach Cancun haben wir diese Möglichkeit genutzt und waren sehr froh darüber. Vor allem der zusätzliche Platz war super, so konnten wir viel stehen und den Kleinen in der Trage in den Schlaf begleiten.

Im Bus haben wir auch immer die vordersten Plätze reserviert. Auch hier hat man den Vorteil mit mehr Platz und zusätzlich gibt es am meisten zu sehen, wenn das Baby wach ist und beschäftigt werden möchte.


2. Gute Vorbereitung

Alles was wir für das Baby brauchen, packen wir so, dass es schnell und ohne suchen zur Hand ist. Besonders wichtig sind frische Windeln, Feuchttücher, eine Mülltüte für die volle Windel, ein Tuch und Wechselkleidung. Falls du nicht stillst, natürlich alles was du zum Füttern brauchst.


3. Privatsphäre

Um dir und dem Baby beim Stillen möglichst viel Ruhe zu ermöglichen, sitzt du am besten am Fenster und hast ein großes Mulltuch zur Hand. Adrian schläft sehr gern darunter beim Stillen ein, weil er so von äußeren Reizen abgeschottet ist und ich bin auch glücklich, weil meine Brust nicht für alle sichtbar ist.


4. Der richtige Zeitpunkt

Man kann natürlich nicht alles perfekt planen, aber oft kennt man ungefähr die Zeitfenster, in denen das Baby gut drauf ist, schläft oder eher quengelig ist. Wir haben die Busfahrten immer eher ab elf Uhr geplant, weil unser Sohn mittags am entspanntesten ist und bis zum späteren Nachmittag auch relativ viel schläft.


5. Kein Stress

Dein Schatz merkt immer, wie du drauf bist. Mach es dir gemütlich, pack essen ein und bereite ein Hörbuch oder eine gute Playlist und die Kopfhörer vor. Ist Adrian erst mal eingeschlafen, schlief er teilweise mehr als drei Stunden am Stück.


Von Palenque nach Oaxaca

...ist es eine mehrtägige Reise. Auf dieser haben wir unsere bereits erlernten Tipps für lange Strecken angewandt, sowie neue Erkenntnisse gewonnen, die ich hier mit euch geteilt habe. Wir mussten uns vorher viel über die Strecke informieren, da es nicht so einfach ist dorthin zu kommen. Der direkte Weg wäre über San Christobal mit einen "Colectivo Kleinbus" relativ kurz gewesen und wir hätten die gesamte Strecke auch mit Kind vielleicht an einem Tag gemacht. Aufgrund von Straßenblockaden und der korrupten Polizei, die die ADO-Busse weiträumig umfahren, kann man aber nicht den direkten Weg nehmen, was uns zwingt die Fahrt nach Oaxaca in mehrere Tage zu teilen und dementsprechen in Villahermosa, Tuxtla und Juchitan zu stoppen. In Villahermosa sahen wir am Morgen einen Jungen direkt am Boden des ADO-Busbahnhofs schlafen. Wir haben schon öfter gesehen, dass obdachlose oder manchmal auch Betrunkene direkt auf dem Boden schlafen statt auf Bänken oder in Parks.



Am nächsten Tag ging es über fünf Stunden mit dem Bus nach Tuxtla, wo wir zwei Nächte im schönen Kolping-Hotel (das erste mal mit Frühstück) verbrachten. Samu ging es am ersten Morgen leider nicht gut, sodass ich den ersten Tag alleine frühstückte.



Es lag direkt an einem schönen, großen Park, in dem Sport getrieben, gegessen und relaxt wurde - der perfekte Ort für meine Spaziergänge mit Adi.



Von Tuxtla dann noch einen Zwischenstopp in Juchitan, wo mir im Hotel der Seifenspender runtergefallen ist und wir deswegen das Zimmer wechseln mussten. In der ganzen Ortschaft fahren Tuk-Tuk-Taxis umher und wir lassen uns eine Fahrt damit zum Busbahnhof natürlich nicht entgehen.



Von dort noch die letzte, bergige und lange Etappe nach Oaxaca. Wir haben also vier Tage nach Oaxaca gebraucht. Im Nachhinein würden wir uns für einen Inlandsflug entscheiden, da dieser in wenigen Stunden vorbei wäre und (auch wenn man die Übernachtungen nicht dazu rechnet), auch weniger gekostet hätte. Die Strecke richtig zu planen also ist entscheidend.


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